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Unsere Arbeit

Als KKI organisieren wir regelmäßig Veranstaltungen, arbeiten an Studien und sind in Kontakt mit den Menschen. Möchtest du mehr über unsere Arbeit wissen? Weitere Informationen findest du unter folgenden Downloads:

Diplomatische Akademie Wien: Ausbildungszentrum zum globalen Krisenmanager

Nachbericht zu unserer Veranstaltung

Diplomatie ist in einer Zeit, in der soviele Kriege wie noch nie seit dem 2. Weltkrieg stattfinden, extrem gefordert. Die Ausbildung jener Fachkräfte, denen in Zukunft die Aufgabe zufällt, mit Diplomatie, die immer stärker auftretenden multiplen Weltkrisen in den Griff zu bekommen, wird daher immer wichtiger.

 

Aus dieser Perspektive heraus erläuterte der Direktor der Diplomatischen Akademie die Leistungen des von ihm geleiteten internationalen Ausbildungszentrums als einen wichtigen Think Tank zu diesem Thema. Die Diplomatische Akademie verfügt über enge Kooperationen mit anderen vergleichbaren Bildungseinrichtungen in der Welt. Schon in den Lehrgängen erleben die Studentinnen und Studenten Ausbildungsmodule außerhalb. So sieht beispielsweise ein Lehrgang in Brüssel Einrichtungen von Kommission, Rat, Ausschuss der Regionen, aber auch Institutionen außerhalb der EU Der ausgebildete Diplomat, Dr. Martin Eichtinger, mehrmals Botschafter Österreichs in anderen Staaten und ehemaliger niederösterreichischer Landesrat betonte, dass beim Bildungsangebot seiner Akademie die Aktualität des Lehrplans eine große Rolle spielt, weil man bei der Ausbildung der zukünftigen Diplomaten auf die aktuellen weltpolitischen Entwicklungen Rücksicht nehmen müsse.

 

Und da haben sich in kurzer Zeit die Parameter stark geändert. Security-Ausbildungsmodule liegen mittlerweile bei der Nachfrage klar vor jenen, die von der Klimapolitik bestimmt sind. Auch gewinnt der Ausbildungsschwerpunkt Konfliktmanagement immer mehr an Bedeutung. Geplant ist daher auch eine Zusammenarbeit mit der Landesverteidigungsakademie, um auch hier das Know-how bezüglich sicherheitspolitischer Kompetenz unter dem genannten Gesichtspunkt bei den Studierenden zu steigern. Aber auch Kulturmanagement gehört mittlerweile zum Lehrplan. Eine immer größere Rolle spielen in diesem Zusammenhang Unterrichtsinhalte, die sich mit der Digitalisierung und vor allem auch mit der Künstlichen Intelligenz beschäftigen.

 

Gerade im diplomatischen Bereich komme es immer mehr darauf an, digital fit zu sein, weil die beruflichen Anforderungen in diese Richtung immer mehr wachsen. Andererseits sei der Einsatz der KI für das Lehrpersonal an sich auch eine Herausforderung. Denn immer mehr Studenten verwenden die KI bei der Erstellung ihrer schriftlichen Prüfungsarbeiten. Die Herausforderung hierbei besteht für die Lehrkräfte darin, die Eigenleistung im Verhältnis zum KI-Einsatz bei den Arbeiten zu bewerten. Das ist nicht immer ganz leicht. Wichtig ist es der Akademie laut Eichtinger möglichst viel internationales Lehrpersonal an die Akademie zu binden.

 

Das ist insofern sichtbar gelungen, weil mittlerweile ein guter Teil der 110 Lehrkräfte aus dem Ausland stammte. Was eine weitere Qualität der Diplomatischen Akademie ausmacht ist der gute Betreuungsschlüssel, der mit der Anzahl der Lehrkräfte entsteht: Liegt doch das Betreuungsverhältnis somit bei ca. 110 zu ca. 240. Das garantiert eine optimale Betreuung der Studenten. Die Ausführungen von Dr. Eichtinger geben berechtigte Hoffnung dafür, dass die österreichische Diplomatie und deren Organisationen dank der Diplomatische Akademie über einen ausgezeichneten personellen Pool an gut ausgebildeten Nachwuchskräften verfügt, die sicher einen Beitrag dazu leisten werden, mit den zu erwartenden Krisen besser umgehen zu können.

Zukunftsakademie 2025

Nachbericht

Die Zukunftsakademie des Dr.-Karl-Kummer-Instituts war auch im Jahr 2025 ein voller Erfolg. Insgesamt 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten über sechs Wochenenden hinweg ein umfassendes Ausbildungsprogramm, das junge Talente gezielt auf zukünftige Führungsaufgaben in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vorbereitet. Die Zukunftsakademie versteht sich dabei als Kaderschmiede für die nächste Generation christlich-sozialer Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger.

Im Rahmen der sechs Module beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv mit Themen wie dem politischen System Österreichs, christlich-sozialer Politik, Sozialpartnerschaft, Stadtpolitik, politischer Kommunikation sowie aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Vermittlung christlich-sozialer Werte und deren Anwendung auf die Fragestellungen unserer Zeit.

Neben der fachlichen Ausbildung wurde auch großer Wert auf die persönliche Weiterentwicklung gelegt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten ihre Fähigkeiten in den Bereichen Rhetorik, Kommunikation, Führung, Teamarbeit und strategisches Denken stärken. Durch den Austausch mit hochkarätigen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie die intensive Vernetzung innerhalb der Gruppe entstand ein wertvolles Netzwerk, das weit über die Lehrgangszeit hinaus Bestand haben wird.

Die Zukunftsakademie 2025 hat damit erneut gezeigt, wie wichtig die Förderung junger engagierter Menschen für die Zukunft unseres Landes ist. Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr großes Engagement, ihre Offenheit und die zahlreichen spannenden Diskussionen während des gesamten Lehrgangs. Wir wünschen ihnen für ihren weiteren Weg viel Erfolg und freuen uns darauf, ihre zukünftigen Beiträge in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mitzuverfolgen.

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